Sprüche zu Advent, Adventsgedichte

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Ein Adventsspruch von Rainer Maria Rilke

Ein Advents-Klassiker von Rilke:

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus, den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin, bereit -
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)

 

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Ein Adventsspruch von Margareta Gellinger

Ein neueres Gedicht zum Advent:

Feiner Puderzucker fällt vom Himmel
auf Busch und Strauch hernieder,
lausche dem Glockengebimmel,
ein Englein singt Weihnachtslieder.
Es kommt mit Gebraus ins Haus,
hat eine Kerze in der Hand,
flammendes Haar und wallendes Gewand!
Verkündet die Ankunft des Herrn,
weist hin auf den Stern!
(Margareta Gellinger)

 

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Ein Adventsspruch von Hans Retep

Ein Spruch zu Tradition und Einsamkeit im Advent.

Jedes Jahr seit jener Nacht,
als ein Kind zur Welt gebracht,
sitzt der Mensch beim Kerzenschein.
Draußen schimmert Sternenlicht,
spricht aus weiter Ferne schlicht:
Du bist niemals ganz allein.
(Hans Retep)

 

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Ein Adventsspruch von Anita Menger

Vom Kerzenzauber kündet dieser Adventsspruch:

Der Zauber dieser stillen Zeit
fängt sich im Kerzenschein.
Auf Tannenzweig und grünem Kranz
umwirbt er uns im Flammentanz
und zieht mit weihnachtlichem Glanz
in uns're Herzen ein.
(Anita Menger)

 

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Ein Adventsspruch von Hans Retep

Vom Advent zum Fest der Lebe schlägt dieser Adventsspruch den Bogen.

Wenn auf dem Kranz die Lichter scheinen,
Dann wird es hohe Weihnachtszeit;
Voll Freude denkst du an die Deinen,
Die Liebe ist zum Fest bereit.
(Hans Retep)

 

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Ein Adventsspruch von Joseph von Eichendorff

Ein besinnlicher Adventsspruch von Eichendorff:

Markt und Straßen stehn verlassen
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.
(Joseph von Eichendorff)

 

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Ein Adventsspruch von Albert Geiger

Advent! In Duft und Dämmerstille
Ruh’n schlafbefangen Wald und Feld,
Doch heimlich geht ein leises Weben
Vernehmbar durch die weite Welt,
Es hängt die zarten Silbernetze
Verschwenderisch an Strauch und Baum,
Und zwischen seinen feinen Maschen
Blickt still hervor der Weihnachtstraum.
(Albert Geiger)

 

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Ein Adventsspruch von Unbekannt

Der Vater aller Adventssprüche:

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

 

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